Die Geschichte hinter Knister Grill

Alleine als Frau in der Grillbranche durchstarten?

Genau! Gründerin Caro hatte vor genau 2 Jahren die Idee von einem transportierbaren Grill. Dass das zur Gründung eines Unternehmens führte war allerdings reiner Zufall: Ein guter Freund hatte eine Karte vom “Startup Weekend Odense” zu verschenken. Caro nahm dran teil, pitchte ihre Idee und gewann den Wettbewerb. Hier ist die Entwicklung in Bildern:

Wie kommt man darauf einen Picknick-Grill auf den Markt zu bringen?

Den Wunsch, einen mit dem Fahrrad transportierbaren Grill zu entwickeln, hatte die Gründerin Carolin schon seit ihrer Jugend. Mitten in der Innenstadt Münchens aufgewachsen, war es schon immer kompliziert, an der Isar grillen zu gehen. Die Idee zu Knister Grill entstand allerdings erst viel später in Dänemark. Das ehemalige Gründerteam bestehend aus Justus und Caro waren gerade frisch nach Dänemark gezogen und lernten sich im Studentenwohnheim kennen, wurden Nachbarn und später sehr gute Freunde. Caro startete im Sommer 2017 ein Auslandssemester in Odense und studierte Industrial Design an der SDU.

Als Justus im Winter 2017 auf Caros Portfolio Website einen frühen Prototyp eines transportablen Grills aus dem Jahre 2016 sah, war er sofort begeistert. Damals war der Grill noch auf dem Gepäckträger montiert, sehr schwer und unflexibel. Beide lieben Fahrradfahren und sind sowieso immer mit dem Rad unterwegs. Außerdem haben beide bereits in großen Städten der Welt gelebt und kannten das Grill Problem schon lange.

Caro bekam durch Zufall eine Karte zum Odense Startup Weekend geschenkt und nahm daran teil. Bei diesem Wettbewerb im November 2017 wurde das Konzept von Knister Grill weiterentwickelt. Das Team überzeugte die Jury, gewann den Wettbewerb und der Startschuss für den Knister war gefallen. Anfang des Jahres zog die Gründerin wieder zurück nach München. Das frühere Gründerteam löste sich leider auf Grund der geographischen Distanz nach und nach auf.

Dennoch verfolgte Caro weiterhin alleine das Ziel, eine Kickstarter Kampagne im Sommer 2018 zu launchen und fing an diese vorzubereiten. Im Februar 2018 hat Caro den ersten Prototypen selber gebaut und angefangen Hersteller zu suchen. Viele Freunde und Familien Mitglieder halfen bei Marketing Aktionen und der Produktentwicklung mit. Viele weitere Prototypen folgten bis letzten Endes Die Kickstarter Kampagne im Mai 2018 startete und im August die erste Serie der Knister Grills verschickt wurde. Zwischen dem Ersten Prototyp und der ersten Serienproduktion lagen also weniger als 5 Monate.

Im Oktober 2018 startete die Weiterentwicklung der neuen, verbesserten Serie. “In der ersten Serienproduktion der Knister Grills haben wir viel dazu gelernt. Mit Hilfe unseren Kickstarter Kunden haben wir das Produkt enorm weiterenwickelt und kleine Probleme wurden aus dem Weg geräumt”, so Gründerin Carolin. Die neue Serie “Knister 2019” ist seit Ende Februar 2019 erhältlich. Im März kamen endlich die ersten beiden Zubehör Artikel ins Sortiment: Die Knister Plancha-Platte und die Grillspieße. Langfristig wird Knister zu der neuen Marke für urban outdoor Produkte. “Wir entwickeln innovative Produkte, die es erleichtern aus der Stadt in die Natur zu kommen”, so Carolin.

Seit dem Frühjahr 2019 ist Steven als Gründungsmitglied im Knister-Team. Mittlerweile ist das Knister Team deutlich gewachsen – auch über Ländergrenzen hinweg. Das Startup besteht aus 8 Mitgliedern mit einer erstaunlich hohen Quote an Vegetariern. Neben zahlreichen Preisen wie dem Reddot oder dem ISPO Award, wurde die Gründerin auf die Forbes 30 under 30 Liste Europe aufgenommen. Der sehr nachhaltige Vision der Produktentwicklung und Produktion trotz großen Stückzahlen, ist in Deutschland einzigartig. Die Forbes Auszeichnung kührt die Gründerin Carolin als eine der aufstrebendsten jungen Köpfe Europas.
Im Juni 2020 ist Knister in den ersten eigenen Showroom gezogen in der Gollierstr. 32. in München.